Rezept für einen Hefe Gugelhupf aus Nanettes Backbuch

Da man momentan ja tagtäglich die immerzu gleichen Gesichter sieht, haben wir zum Sonntagskaffee Gesellschaft mit gebracht. Nanette, Landbäuerin und begnadete Bäckerin, ist zu Gast und hat ihren klassischen Hefe Gugelhupf mit Rosinen mitgebracht. Ein Rezept aus ihrem wunderschönen Buch namens Nanettes Backbuch.

Hefe Gugelhupf

Nanettes Backbuch wurde ausnahmsweise nicht von Nanette selbst geschrieben – sondern ist viel mehr ein Nachruf auf die begnadete Köchin und Bäckerin. Die Rezepte stammen allesamt aus Nanettes Nachlass und wurden nach ihrem Tod zu einem Buch zusammengefasst. Unzählige klassische wie auch raffinierte Rezepte hat die Landbäuerin zeitlebens gesammelt. Von Blechkuchen über Kleingebäck bis hin zu festlichen Torten, Nanette hatte das passende Rezept für jeden Anlass. In ihrer buchgewordenen Rezeptsammlung sind all diese vereint und gespickt mit kurzen Anekdoten über die kleine Frau mit Dutt.

Die Rezepte lesen sich wie Sonntags-Kaffeekränzchen bei Oma selbst: Zwetschgenkuchen, Feuerspatzen, Nusskuchen, Schwarzwälder Kirschtorte. Dazwischen Nanettes original handschriftliche Aufzeichnungen über Zutatenmengen und Zubereitungsarten, mal ordentlich, viel häufiger aber durcheinander und zigmal korrigiert.

Hefe Gugelhupf

Dieser Gugelhupf aus Hefeteig ist einer dieser Klassiker, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Die schnellere Rührteig-Variante kommt inzwischen sehr viel häufiger auf den Tisch. Zu schade! Hier kommt daher Nanettes einfacher Gugelhupf, der frisch gebacken natürlich am allerbesten schmeckt. Reichlich Butter und dicker Puderzuckerschicht sei Dank, hält er sich luftdicht verpackt aber auch gut zwei, drei Tage.

Hefe Gugelhupf

Für eine Napfkuchenform

  • 500 g Mehl 
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml lauwarme Milch 
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 100 g Rosinen

Außerdem

  • 75 g zerlassene Butter zum Bepinseln + etwas mehr für die Form 
  • Puderzucker zum Bestäuben 
  1. Eine Napfkuchenform einfetten und mit Mehl ausstäuben. 
  2. Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln. 1 EL Zucker und 4 EL Milch zugeben und mit ein wenig Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Diesen an einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. 
  3. Die übrigen Zutaten zugeben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser weich und geschmeidig ist und sich vom Schüsselboden löst, ist er ideal. 
  4. Den Hefeteig in die vorbereitete Form geben und weitere 30 Minuten gehen lassen. 
  5. In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Gugelhupf 50-60 Minuten backen, dann herausnehmen, aus der Form stürzen und noch heiß mit Butter bestreichen. Zum Schluss mit dem Puderzucker bestreuen. 

Hefe Gugelhupf

Ein klassisches Gugelhupf Rezept aus Nanettes Backbuch
Vorbereitungszeit20 Min.
Portionen: 16 Stücke

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Würfel Frischhefe
  • 100 g Zucker
  • 125 ml lauwarme Milch
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Rosinen

Außerdem

  • 75 g zerlassene Butter zum Bepinseln + etwas mehr für die Form
  • Puderzucker zum Bestäuben

Anleitungen

  • Eine Napfkuchenform einfetten und mit Mehl ausstäuben.
  • Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde formen und die Hefe hineinbröckeln. 1 EL Zucker und 4 EL Milch zugeben und mit ein wenig Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Diesen an einem warmen Ort abgedeckt 15 Minuten gehen lassen.
  • Die übrigen Zutaten zugeben und alles 10 Minuten zu einem glatten Teig verkneten. Wenn dieser weich und geschmeidig ist und sich vom Schüsselboden löst, ist er ideal.
  • Den Hefeteig in die vorbereitete Form geben und weitere 30 Minuten gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Gugelhupf 50-60 Minuten backen, dann herausnehmen, aus der Form stürzen und noch heiß mit Butter bestreichen. Zum Schluss mit dem Puderzucker bestreuen.
Hefe Gugelhupf

Nanettes Backbuch ist erschienen im ars vivendi Verlag
und wurde uns freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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