Rezept für Parmesankekse- ein Teig, drei Sorten

enthält Werbung für Parmigiano Reggiano

Erinnert ihr euch noch an diese niedlichen Kartoffelschnecken mit Parmesan aus dem letzten Jahr? Die werden hier zur Grillsaison noch immer rauf und runter gebacken, so lecker! Aber natürlich haben wir was Parmesan-Rezepte betrifft noch Nachschlag parat. Kleine feine Parmesankekse zum Beispiel. Drei Sorten, ein Teig, super schnell gemacht und natürlich alle mit dem Original Parmigiano Reggiano.

Anfang des Jahres hatte uns das Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano (hier bitte wilde italienische Gestik einsetzen) zu einem Kochevent eingeladen. Mit dabei war Italiener Andrea, der den Traumberuf Parmesan-Botschafter ausübt und so alle käsespezifischen Fragen fachmännisch beantworten konnte. Ihm verdanken wir auch die bis dato spannendste aller Verkostungen, die uns unsere Foodie Karriere beschert hat: eine Parmesan-Verkostung. Denn wer hätte es gedacht- auch beim Parmesan gibt es da je nach Reifegrad echte Unterschiede. Und die machen sich nicht nur am Preis den man für ein Stück Parmesan zahlt bemerkbar, sondern lassen sich anhand von drei Punkten erkennen.

How to Parmesanverkostung

  1. Aussehen Je nach Reifezeit haben sowohl Käse als auch Rinde eine unterschiedliche Farbgebung, ein 12 Monate gereifter Käse ist in seiner Farbe heller als sein 36 Monate altes Pedant. Die kleinen weißen Kristalle (Tyrosin-Kristalle, also Aminosäuren für die Chemie-Freaks hier) entstehen erst ab 15 Monaten Reifezeit
  2. Härte Drückt man den Käse leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zusammen, so merkt man: je länger gereift desto härter
  3. Geruch Um die Geruchsprobe zu machen bricht man ein Käsestück entzwei. Der Geruch von jungem Käse ist noch stark milchig, mit der Zeit wird er würziger und erinnert beispielsweise an Muskat oder Pfeffer
  4. Geschmack Erst jetzt wird probiert. Und auch hier geht es wieder nicht nur um den Geschmack, der bei kurz gereiftem Parmesan eher süßlich, bei lange gereiftem eher salzig ist, sondern ebenfalls um die Textur- das Mundgefühl könnte man auch sagen.

Parmesankekse- ein Teig, drei Sorten

Mit diesem Wissen gewappnet haben wir uns nun an die Arbeit gemacht und die besten Parmesankekse überhaupt ausgetüftelt. Warum das Rezept so super ist? Weil die Kekse nicht nur pura natura vom Fleck weg-gesnackt lecker sind, sondern auch noch die perfekte Cracker Begleitung zum Parmesan Tasting darstellen. Sie sind im Handumdrehen gemacht und lassen sich unendlich variieren. Die Basis bildet ein Knetteig (natürlich mit Parmesan), den ihr nach Lust und Laune verfeinern könnt.
Wir haben euch unsere drei Lieblingsvarianten mitgebracht- mit Kräutern, mit Oliven und Sesam und mit getrockneten Aprikosen und Mandeln– aber ihr könnt euch hier kreativ austoben. Zu guter Letzt kann der Keksteig 1A vorbereitet und dann in der Gefriertruhe aufbewahrt werden. Wenn der Parmesan-Hunger ruft seid ihr dann gewappnet! Das waren nun hoffentlich genug Gründe um euch zu beweisen, wie unfassbar gut diese Parmesankäse doch sind. Also nichts wie los, ran an die Parmesanreibe und Keksteig geknetet!

Wir haben uns übrigens für einen kräftigen, 24 Monate gereiften Parmigiano Reggiano entschieden. Wenn ihr’s dezenter mögt könnt ihr hier aber auch zu einem 12 oder 18 Monate gereiften greifen. Solange ihr beim Kauf auf das Parmigiano Reggiano Siegel achtet, das die hohen Produktionsstandards des Consorzio sicherstellt, seid ihr auf der sicheren Seite!

Parmesankekse

Ein Rezept, drei Sorten

Größe Backform 1 Backblech
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 6 Minuten
Portionen 40 Stück

Zutaten

  • 175 g Mehl
  • 1 Ei
  • 60 g Parmesan
  • 1/2 TL Salz
  • 100 g kalte Butter

Für die Kräutervariante

  • 15 g Parmesan
  • 3 EL gehackte Kräuter eurer Wahl
  • Kräuter und Salz zum Bestreuen

Für die Aprikosenvariante

  • 60 g gehackte getrocknete Aprikosen
  • 60 g gehackte Salzmandeln
  • Parmesan zum Bestreuen

Für die Olivenvariante

  • 90 g gehackte Oliven ohne Stein
  • 2 EL Mehl
  • 3 EL Sesam
  • Sesam zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Das Ei trennen, Eiweiß beiseite stellen. Eigelb mit Mehl, 60g Parmesan, Butter und Salz in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Je nach Variante die entsprechenden Extra-Zutaten hinzufügen und unterkneten. Falls ihr alle drei Varianten aus einem Teig machen möchtet benötigt ihr immer nur ein Drittel der Extras.

  2. Den Teig in drei Teile teilen, diese zu Rollen mit etwa 4 cm Durchmesser rollen. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Wenn ihr Cracker auf Vorrat produzieren möchtet könnt ihr die Teigrollen an dieser Stelle ins Gefrierfach packen und bei Bedarf rausholen um weiterzumachen.

  3. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Eiweiß verquirlen.

  4. Von den Teigrollen wie von einer Salami mit einem sehr scharfen Messer möglichst dünne Scheiben (ca. 3-4 mm) abschneiden. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit dem verquirlten Eiweiß bepinseln und mit den Toppings bestreuen.Im vorgehizten Ofen etwa 6-8 Minuten backen.

Ein paar Eindrücke vom Parmesan-Event findet ihr in unserer Instagram Story dazu! Und mehr zum Thema Parmesan Testing in dieser netten Video-Akademie des Consorzio del Formaggio Parmigiano Reggiano.

Habt einen feinen Sonntag,
Annalena&Johanna

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